Advent, Advent, bald das erste Lichtlein brennt

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, nein noch nicht gestern, aber nächsten Sonntag ist es so weit: Die Adventszeit beginnt. Dann geht das auch langsam im Radio los, ganz langsam erklingen die ersten Weihnachtslieder, sanft und zart schleichen sie sich in das Programm ein. In den Städten riecht es nach gebrannten Mandeln und Rostbratwürsten, weil die Weihnachtsmärkte, die Innenstädte übernommen haben. Selbst bis in die Geschäfte hinein, erklingen die Weihnachtslieder, arme VerkäuferInnen, die das über vier Wochen lang aushalten müssen.

Früher, das magische Wort dieses Blogs, war es keinesfalls besser, es war anders. Meine Mutter begann in der Adventszeit für unsere Puppen neue Pullover, Hosen und Kleider zu stricken, den Schrank für die Puppenkleider und den Kaufladen aufzufrischen, gelegentlich wurden beide Teile dann auch frisch gestrichen. Die Eisenbahn wurde aufgebaut und ich kann mich nicht erinnern, dass wir meine Eltern auch nur ein einziges Mal dabei erwischt haben, dass sie Vorarbeiten für Weihnachten geleistet haben. Das war nicht alles, was wir bekommen haben, das aber war immer dabei. Heute ist das anders, war es schon bei meinen Kindern, aber okay, das passt schon. Ist okay. Auf Anraten einer meiner Töchter, haben wir das gegenseitige Beschenken innerhalb der Familie auf ein einziges Geschenk reduziert und wer das bekommt, das wurde gezogen. Ausgenommen meine Enkelin und wenn es geboren ist, auch mein zweites Enkelkind. Sie sollen nicht auf Weihnachtsgeschenke verzichten müssen, nur weil wir das fast genullt haben. Ich finde das deutlich entspannt und fühle mich sehr wohl dabei. Nebenbei bemerkt, ich bin auch fast schon damit durch Plätzchen zu backen. Auch das ist erledigt, fast, noch das Spritzgebäck und eine Sorte Makronen, weil ich noch Eiweiß zum Verarbeiten habe und dann ist gut. Ich sage das mal so: Weihnachten kann morgen schon sein, es könnte mich absolut nicht erschüttern.

Für Euch alle eine stressfreie Weihnachtszeit, gesunde Kinder, niemand soll einen Infekt oder mehr haben. Der Duft der Weihnacht soll Euch durch die Stadt begleiten und animieren eine Pause einzulegen, auf einem Weihnachtsmarkt einen Halt einzulegen, zum Schnupper, zum Essen, zum Genießen, zum Kräfte sammeln. Genießt diese Zeit, sie ist die zauberhafteste des Jahres.

 

 

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