Liebe, Glaube, Hoffnung

Wir haben eine merkwürdige Zeit. Ich frage mich dabei immer wieder woran das liegen mag. Geht es uns zu gut? Bestimmt Neid auf einander die Handlung? Oder Glaube an einen Gott oder zwei Götter, deren Existenz man durchaus anzweifeln kann und darf? Sind wir alle bekloppt und arbeiten aktiv daran, dass wir untergehen?

 


In Amerika wird in absehbarer Zeit ein Mann regieren, der so unberechenbar ist, der so – mir fehlen gerade die Worte dafür – der so undurchschaubar ist, der die Menschen belügt und es schafft, dass sie ihm dennoch folgen. Er wird, obwohl er nicht die Mehrheit der Wähler bekommen hat amerikanischer Präsident werden. Er hat mit der Aussage eine Mauer zwischen Amerika und Mexiko bauen zu wollen, Massen bewegt und noch mehr Anhänger gefunden, als er sagte Mexiko müsse diese Mauer bezahlen. Allein diese Forderung ist zweifelhaft. Aber im Moment scheint es so, dass einige Autofirmen, die in Mexiko neue Anlagen bauen wollten, dies nicht tun werden, sondern in den USA investieren wollen, da der kommende Präsident ansonsten diese Autos mit Zöllen belegen will.
Was wird die Konsequenz daraus sein, dass diese US-Autobauer im eigenen Land produzieren werden? Die Autos werden teuer werden und wenn dann wiederum D.T. die Preise nicht irgendwie nach unten steuert, oder irgendwie Geld dazu steuert, dann werden sie für die US-Bürger nicht erschwinglich sein. Er möchte die USA wieder groß machen, aber ohne den Rest der Welt wird das auch wieder nicht funktionieren und wenn ein Auto zu teuer ist, um es zu kaufen, dann muss man entweder einen Kredit aufnehmen, oder es lassen und zu Fuß gehen, was in Amerika geradezu undenkbar ist. Wie wird er regeln wollen? Er wollte die Regierung frei vom „Establishment“ machen, den „Club der Millionäre“ dort auflösen. Das hat er geschafft, jetzt ist das ein Club der Milliardäre, die alle aufpassen werden, dass genug in ihre eigene Tasche fließt. Ein Präsident darf keine Mitglieder seiner Familie bezahlt beschäftigen, so etwas verbietet sich grundsätzlich wie ich meine, aber das geht ihm an seiner Sitzfläche vorbei und ich ahne, dass beginnen wird, die Rechte der Demokratie, dass er an ihren Grundpfeilern sägen wird. Gefährlich macht ihn der Blick zu Putin, der Schulterschluss, den er augenscheinlich gemacht hat oder machen wird. Möglich, dass er sich wie Putin sieht und Gesetze entsprechend ändern lassen möchte, um ebenso regieren zu können. Folge den Spuren des Geldes.
Aber im Moment glaube ich aber, dass wir hier genug Probleme haben. Da gibt es eine Horde junger Männer, die dort, wo ihr Islam gelebt wird, unzufrieden sind und die nun hierhergekommen sind – ohne politische Not – und die glauben uns aufmischen zu müssen, sich zu Silvester zusammenrotten, um Frauen zu belästigen und unsren Männern zu zeigen, dass sie uns nicht schützen können. Ich kann nur eins sagen: Jeder, der, der hierhergekommen ist, um Schutz zu erbitten und der nach Köln gefahren war, um das Gastrecht mit Füßen zu treten, der erfasst wurde, dessen Personalien festgestellt worden waren, muss wieder gehen. Ich bekomme das große Kotzen, wenn ich dann Bilder aus Tunesien sehe, dass dort ein Transparent spazieren getragen wird, auf dem eine Nachricht an Frau Merkel zu lesen ist, dass Tunesien nicht der Mülleimer Deutschlands ist. Scheinbar wollen sie die hässliche Brut, die sie gerade losgeworden sind, nur ungern zurücknehmen.
Bei Einreise in die USA werden Fingerabdrücke genommen, so ist das dort nun mal und da gibt es einfach nichts zu meckern und wenn man stundenlang am Einreiseschalter steht. Warum geht das hier nicht? Aber zurück, jeder dessen Personalien am Silvesterabend in Köln festgestellt wurde, der extra angereist war, kann gleich weiter durchreisen und zwar nach Hause Richtung Marokko, Tunesien und wo immer sie auch hergekommen sind. Genauso wenig wie sie unsere Gesetze achten, genauso wenig müssen wir darauf eingehen, weshalb sie ihre Heimat verlassen haben und wenn sie dort, wo sie herkommen unzufrieden sind, müssen sie das dort ändern und nicht hier. Hier ist kein Selbstbedienungsladen, wir sind ein Land, das wahren Flüchtlingen immer helfen wird und das sie immer aufnehmen wird. Aber wir sind kein Land, in dem man mit zehn verschiedenen Identitäten Gelder erschleichen kann, auch dort gilt es Fingerabdrucksystem einzuführen, um sicher gehen zu können. No other way! Jedes Amt muss in der Lage sein, auf diese Fingerabdruckdatei zugreifen können, das lässt Sozialhilfebetrug schon mal gar nicht zu, auch den nicht, den es seit Jahren mit Sicherheit schon gibt. Es ist kein großer Akt, ein sicheres System einzuführen, da dieses ja nicht nur für drei Tage, sondern grundsätzlich gilt. Auf den Krankenversicherungskarten muss seit Jahren ein Bild sein, warum wird auf den Ämtern kein Fingerabdruckverfahren eingeführt? Ich Berlin wird gerade um mehr Überwachungskameras gestritten, alles schön und nett, aber ich bin mir nicht sicher, dass das der richtige Weg ist.
Dennoch habe ich keine Angst auf die Straße zu gehen, lasse mir von Medien nicht einreden, dass ich welche haben muss. Zugegeben habe ich es gut, bin in einem Alter, das mir Sicherheit auf der Straße gibt, sicher sind bei Nacht alle Katzen grau, dennoch habe ich keine Angst und die Gestalten, die mir nachts begegnen, sind froh, wenn man sie in Ruhe lässt. Die Bedrohung als Frau unterwegs zu sein, die gab es immer schon und die wird es auch dann geben, wenn wir all jene, denen unsere Art zu leben nicht gefällt, gegangen sind.
Ich wäre schon dankbar, wenn der Albtraum AfD zu Ende wäre und diese Partei nicht mehr in Landtagen vertreten wäre. Leider ist eine Illusion anzunehmen, dass sie nicht im Bundestag vertreten sein wird. Lieber die FDP roh als die AfD gekocht, würde ich meinen. Der Wahlkampf hat begonnen. Es geistern nunmehr Schlagworte durch die Presse, die natürlich ihren Hintergrund haben, deren Lösung aber nicht einfach ist. Frau Merkel ist umstritten, ganz sicher ist sie das und Kritik an ihr ist mit Sicherheit gerechtfertigt. Ich sehe aber die Lösung all unserer Probleme nicht in ihrer Abwahl, nicht darin die AfD zu wählen aus purem Denkzettelverhalten. Wer denkt den regierenden Parteien eins auszuwischen und macht sein Kreuz bei der AfD, der soll besser zu Hause bleiben wählt, der sollte besser nicht zur Wahlurne gehen. Jeder, der wählen geht, der sollte sich überlegen wo unser Land steht, welche Chancen und Möglichkeiten jeder Einzelne von uns hat, welche medizinische Versorgung er hat, welche sozialen Netze auffangen können. Zugegeben, es gibt auf Sparguthaben keine Zinsen mehr, was für viele in der Altersversorgung ein Problem darstellt zumal auch die Renten, bei enorm gestiegenen Kosten und Lasten, drastisch weniger geworden sind.
Es ist nicht einfach alles zu verstehen und Umschichtungen von unten nach oben, ich weiß nicht, ich glaube auch nicht, dass das hilfreich ist. Reichensteuer? Auch eher nicht, denn allen Unkenrufen zum Trotz, ich könnte verstehen, dass jene, die zu diesem betroffenen Kreis gehören, ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen würden. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, wie schnell das erworbene Vermögen vom Staat kassiert wäre: eine Million Euro haben, davon jährlich zehn Prozent „Reichensteuer“ abrücken, da ist man dann sehr rasch bei der Grenze von hundert tausend, die Grenzwert sein sollen, angelangt. Und dann? Ist das Geld umverteilt und was dann? Reichensteuer ist keine dauerhafte Lösung, irgendwann sind die Leute geschröpft und bei null Zinsen kommt da auch nichts nach.
Es wird kein fröhliches Jahr werden, der Wahlkampf hat längst begonnen, Wichtiges, das unbedingt entschieden werden sollte, wird liegen bleiben. Nichts wird mehr passieren und wenn doch, dann nur wenn es brennt. Das Problem derer, die den Status eines Flüchtlings ausnützen, wird uns weiter beschäftigen, aber, da sind wir uns alle einig, die müssen einfach gehen. Derjenige, der aus einem Land flieht, in dem es ihm nicht mehr gefällt und der kommt, um unser Land seinem Land gleich zu machen, der möge dorthin zurückgehen, wo er her gekommen ist. Wir wollen diese Veränderung nicht, wir wollen auch nicht nach Allah leben, wir haben unseren Gott hier und der ist jenen vollkommen ausreichend, die an ihn glauben. Jenen Jugendlichen, die glauben ihr Heil bei der ISIS finden, denen sei gesagt, dass sie genau diese Energie in ihr eigenes Land stecken sollen, es gibt eine ganze Menge dafür zu tun. ISIS ist keine Lösung, für junge Männer nicht und für junge Frauen schon gar nicht, sie werfen all das weg, wofür ihre Mütter und Großmütter je gekämpft haben: Friede, Freiheit und Gleichberechtigung.
In all das hinein gibt es immer Hoffnung, wird es immer Hoffnung geben. Warum? Weil Kinder geboren werden, weil sie für mich Hoffnung verkörpern. Auch hier gibt es die ewigen Nörgler, die sagen es seit verantwortungslos in dieser Zeit Kinder zu bekommen. Nein, sie irren. Kinder sind Hoffnung, sie verkörpern Liebe und gleichzeitig Zukunft. Ich weiß das, ich habe Kinder, das ist eine niemals endende Liebe, was immer auch geschehen mag. Ich sehe das bei meinen Kindern, wie sie ihre Kinder lieben und welche prächtige Mädchen das sind. Da wäre dann noch das Kind, das gerade im Verborgenen heranwächst und das uns zum dritten Mal Großeltern werden lässt. Die Kinder erfahren Liebe und sie tragen die Hoffnung in sich, wie jedes Kind das tut.

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